Schmetterlingsflügel
Zeit, die viel zu schnell vergeht...

Seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen und viel zu viel hat sich verändert...

Bekanntschaften stellen den Kontakt ein, neue Bekanntschaften werden geschlossen. Ich finde, es dauert eine Weile bis aus Bekanntschaften aufrichtige Freundschaften werden.

Ich erinnere mich gerne an die sommerlichen Monate, die hier auszugsweise ein wenig beschrieben wurden und würde am liebsten ein paar Passagen aus jüngst vergangenen Zeiten vergessen.

Das Gefühl versagt zu haben darf man zulassen, aber sich nicht darin versinken lassen... Ich versuche wieder aufzustehen, obwohl ich erneut die Prüfung in den Sand gesetzt habe, aufzuschauen und zu erkennnen wie es weitergehen soll... Es ist aber nicht so einfach, wie es hier niederzuschreiben. Häufig bleibt es bei dem Versuch, auch wenn ich weiß wie verdammt wichtig doch die Durchsetzung ist.

Unterstützung erhalte ich von vielerlei Seiten, aber insofern ich selbst nicht den kleinen Funken Ehrgeiz in mir selbst entzündet bekomme, sind deren Bemühungen nicht sehr wirkungsvoll. Und es scheint so, als würde ich das Interesse nicht zu schätzen wissen...

Einmal habe ich noch die Möglichkeit die Prüfung zu wiederholen, aber würde das etwas an meiner Einstellung ändern? Könnte ich es wirklich schaffen? Tina und Iris, die ich in der neuen Klasse der Berufsschule kennengelernt habe und die ihre mündliche Prüfung noch vor sich haben, haben mir ihre Hilfe zugesichert. Bringt es wirklich etwas, sich nochmal auf die Prüfung einzulassen? Vor allem da ich dieses Mal den Weg in Eigenregie gehen muss und mich selbst überwinden sollte die Hilfe meiner Freundinnen anzunehmen. Ich war nie gut im Hilfe annehmen und sinnvoll umsetzen... Eigentlich möchte ich dieses Kapitel nur beenden. Doch eine abgeschlossene Ausbildung ist ja wichtig...

Jeder sagt mir, versuch es wenigstens, sonst wirst du dich ewig fragen "Was wäre, wenn...?", doch die Entscheidung liegt letzen Endes doch bei mir.

Es ist so, dass ich an einem Punkt stehe, an dem ich einen Schritt weiter gehen kann, aber doch zögere, weil ich Angst habe und stattdessen einen Schritt zur Seite oder gar ein Stück zurück gehe.

Momentan überschlagen sich meine Gedanken, wenn ich darüber nachdenke, was ich mir eigentlich für die Zukunft wünsche... Meine frühere Planung war mal mit 25 bereits an der Umsetzung der eigenen Familie zu arbeiten, dieses Vorhaben ist momentan, obwohl der Zeitpunkt nur etwas mehr als 2Jahre entfernt liegt, in unerreichbarer Ferne. Es scheitert schon an grundlegenden Bestandteilen, die so langsam mal aufgebaut werden müssten... Unsinn sich darüber Gedanken zu machen? Vielleicht ist das richtig... Trotzdem erscheint diese Überlegung immer wieder und nimmt mir den Mut weiterzugehen. Lässt mich wanken und beinahe Dinge beenden, die sich gerade erst entwickeln. Es wird ja doch nichts, geistert es mir dann durch den Kopf...

21.1.08 12:22
 


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